Prostataentzündung & Prostatitis natürlich heilen – Hausmittel und pflanzliche Medikamente

PFLANZLICHE MITTEL GEGEN PROSTATAENTZÜNDUNG

Für die meisten Patienten beginnt alles mit plötzlichen und unerklärbaren Unterleibsschmerzen. Was dann folgt, ist der Besuch beim Urologen, der eine „Prostatitis“ diagnostiziert. In vielen Fällen ist die Erkrankung jedoch schwer zu behandeln.

Prostataentzündung Behandlung ohne Antibiotika mit rezeptfreien Naturheilmitteln

Gerade wenn die Analyse des Spermas ergeben hat, dass keine erregerbedingte Entzündung der Prostata vorliegt, macht eine Behandlung mit Antibiotika wenig Sinn. Auch die Tatsache, dass häufig „Ciprofloxacin“ verschrieben wird, verbessert die Sachlage wenig. Der Grund: Das Therapeutikum ist bekannt dafür, zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen auszulösen. Deshalb macht es Sinn, sich selber um Heilung zu bemühen. Doch welche Hausmittel und pflanzliche Mittel gegen Prostataentzündung können zum Einsatz kommen? Was kann ich tun, um die Schmerzen endlich loszuwerden?

Prostataentzündung Hausmittel und pflanzliche Medikamente: Erfahrungen und Test

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98

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Phytotherapie für die Prostata – Prostataentzündung natürlich vorbeugen und heilen

Schmerzt die Vorsteherdrüse, dann kann eine Therapie mit pflanzlichen Wirkstoffen versucht werden. Diese kann der Patient entweder eigenständig oder gemeinsam mit einem Heilpraktiker einleiten. Hierbei kommen Pflanzen zum Einsatz, die entweder eine antibakterielle Wirkung haben oder dafür bekannt sind, einer vergrößerten Prostata entgegenzuwirken. Was viele nämlich nicht wissen, ist, dass auch eine zu große Prostata Schmerzen verursachen kann.

Sägepalme

Medikamente und Naturheilmittel, die Extrakte der Sägepalme enthalten, werden im Zusammenhang mit einer gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse oft empfohlen. Gerade in Italien und Deutschland gehört die Früchte der Sägepalme zu jeder Phytotherapie von Prostatabeschwerden. Die Studienlage zeigt, dass von der Pflanze eine entzündungshemmende Wirkung ausgeht und sich die Beschwerden von Personen mit einer vergrößerten Prostata lindern lassen.

Quercetin

Quercetin hingegen ist ein Pflanzenfarbstoff, der in der Natur häufig anzutreffen ist. Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung rückte die Substanz auch schnell in den Fokus der Wissenschaft und bildete noch heute einen wichtigen Bestandteil pflanzlich orientierter Prostata Therapien. Der Grund hierfür sind Studien, die einen eindeutigen Vorteil gegenüber dem Placebo nachweisen.

So entwickelten 500 mg Quercetin, welches 2x täglich gegeben wurde, einen positiven Effekt auf die Beschwerden von 67 % der Studienteilnehmer. Lediglich 20 % der Patienten in der Placebogruppe berichteten von einem therapeutischen Effekt. Dieselbe Studie berichtet zudem darüber, dass die zusätzliche Gabe der Enzyme Bromelain und Papain die Wirksamkeit von Quercetin weiter erhöht.

Brennnessel

Auch der Heilpflanze Brennnessel wird eine heilsame Wirkung nachgesagt. Aufgrund der leichten Verfügbarkeit sowie der geringen Nebenwirkungen wird die Pflanze bei Störungen der Prostata oft eingesetzt. Eine Studie mit 100 Teilnehmern hat gezeigt, dass Brennnessel dem Einsatz von Placebo überlegen ist.

Kürbiskerne

In der Vergangenheit wurden auch Kürbiskerne bei Prostatabeschwerden empfohlen. Dies hatte verschiedene Gründe. Zum einen enthalten die Samen viel Zink – ein Spurenelement, welches im Samen von Prostatitispatienten oft in zu geringem Maße vorhanden ist. Zudem wurde angenommen, dass die enthaltenen Phytosterole einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse entgegenwirken könnten. Leider bringen Kürbiskerne wohl nicht den gewünschten Effekt, wie eine Studie mit 1431 Patienten gezeigt hat.

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Zahlreichen Heilpflanzen und Heilkräuter sollen Menschen mit Prostatitis helfen können. Gerade wer schon lange unter der Erkrankung leidet, sollte alle Behandlungsmöglichkeiten in Betracht ziehen. Kombinationen verschiedener Wirkstoffe können dabei eine wichtige Säule des Therapiekonzepts darstellen.

Wie wir bereits am Beispiel von Quercetin gesehen haben, treten in der Kombination von Phytopharmaka Synergieeffekte auf, die nicht zu unterschätzen sind. So haben Studien über die Wirksamkeit der Brennnessel gezeigt, dass die Pflanze die Effektivität einer Antibiotikatherapie steigern kann. Unter dem Begriff Prostatitis werden verschiedene Beschwerden zusammengefasst, was es schwer macht, einen Therapieplan zu erstellen, der für jeden Patienten wirksam ist. Aufgrund der geringen Nebenwirkungen vieler pflanzlicher Mittel macht eine Kombination ausgewählter Pflanzenstoffe viel Sinn.

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Prostatitis als neuromuskuläre Erkrankung

In den meisten Fällen wird Prostatitis nicht durch Bakterien ausgelöst. Schätzungen zufolge leiden 90-95 % der Betroffenen unter einer chronischen, abakteriellen Prostatitis. Diese Erkrankung wird mittlerweile als „Chronic Pelvic Pain Syndrome“ oder kurz: „CPPS“ bezeichnet. Leider wird sie noch immer nicht vollständig verstanden, weshalb sich die Behandlungsmethoden auf Erklärungen stützen, die derzeit am plausibelsten erscheinen.

So wird derzeit angenommen, dass CPPS ein psychosomatisches Schmerzsyndrom ist. Durch kontinuierlichen Stress kommt es dazu, dass sich die Beckenbodenmuskulatur chronisch verspannt. In der Folge bilden sich Verhärtungen (Triggerpunkte, Faszien). Der dabei ausgelöste Schmerz sorgt wiederum dafür, dass die betroffenen Muskeln sich noch weiter verspannen – ein Teufelskreis! Möglicherweise tragen aber auch Störungen des Hormon- und Immunsystems dazu bei, dass CPPS entstehen kann.

Das Stanford-Protokoll

Am weitesten verbreitet ist das sogenannte Stanford oder Wise-Anderson Protokoll. Es umfasst ein Bündel verschiedener Maßnahmen, die jeder von zu Hause ergreifen kann. Ziel dieser ist es, den Zyklus aus Anspannung und Verspannung zu unterbrechen. Dabei lenkt der Patient seinen Fokus auf den Schmerz und lässt ihn zu.

In dieser „Paradoxen Entspannung“ soll der Sprung aus der Sorgenspirale gelingen – denn wenn wir den Schmerz akzeptieren, gibt es keinen Grund, sich weiter anzuspannen. In der Folge kann sich die Muskulatur erholen und die Beschwerden werden gemindert. Darüber hinaus wird der Patient angeleitet, eine Reihe an Dehnübungen durchzuführen, welche die Muskeln auf physikalischem Wege entkrampfen.

Interne Triggerpunkt-Massage

Bis zu 6 % aller Männer sind von CPPS betroffen. Trotzdem sprechen die wenigsten darüber. Im Grunde ist dies auch nicht verwunderlich, denn die Erkrankung betrifft einen sehr intimen Bereich des Körpers. Trotzdem sollte man die eigene Behandlung mutig angehen. Wenn CPPS tatsächlich eine chronische Schmerzerkrankung ist, die mit Verspannung von Muskeln ausgelöst wird, dann sollte diese auch entsprechend behandelt werden.

Dies geschieht durch die Massage von Muskelverhärtungen. Zuerst wird die Faszie lokalisiert, um auf diese einen kontinuierlich steigenden Druck auszuüben. Nach ca. 8 Sekunden lässt der Therapeut los – im besten Fall ist das Muskelknötchen dann verschwunden. Da sich die Beckenbodenmuskulatur nur über das Innere des Körpers direkt erreichen lässt, ist eine entsprechende Therapie schwierig, aber nicht unmöglich. Mit dem richtigen Therapiegerät kann der Patient die Prozedur selbsttätig durchführen.

Meditation, Selbstliebe und Stressreduktion

An erster Stelle sollte jedoch die Beseitigung der Ursachen stehen. Je besser Sie sich fühlen, desto mehr Gelegenheit geben Sie dem Körper, sich selbst zu heilen. Meditation kann dabei helfen, weniger anfällig für Stress jeglicher Art zu werden. Mit ein wenig Disziplin kann es gelingen, den Muskeltonus dauerhaft zu senken und sich von den Schmerzen zu verabschieden. Viele Betroffene sträuben sich davor, einen psychosomatischen Grund für Ihre Erkrankung zu erkennen.

Doch wenn wir ehrlich sind, dreht sich bei Männern viel um den Bereich, der betroffen ist. Selbstliebe bedeutet, mit sich selber ehrlich und fair umzugehen. Machen Sie daher eine Bestandsaufnahme: Gibt es Gründe, warum sich gerade der Beckenboden verspannt hat?

Emotionale und mentale Gesundheit sind in unserer Kultur noch oft Tabuthemen. Wir hoffen, dass sich körperliche Probleme mit Pillen lösen lassen. Dabei wird übersehen, dass Dauerstress und anhaltende Angst auch auf den Körper schlagen können. Nein, Sie sind nicht verrückt und bilden sich den Schmerz auch nicht ein. Der Schmerz ist real, aber kann durch die Psyche am Leben erhalten werden.

Als Patient sollte man sich daher die Frage stellen, weshalb Stress entstanden ist und wie er sich vermindern lässt. Hierzu gibt es verschiedenste Möglichkeiten, von denen ich einige bereits angesprochen habe. Aber egal ob durch Meditation, Hypnose, autogenes Training oder andere Entspannungsübungen – am Anfang steht stets die Akzeptanz der eigenen Lage. Nur so lässt sich eine effektive Behandlungsstrategie entwickeln, die der eigenen Situation Rechnung trägt.

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