Versicherungsschutz von Anfang an

Eltern können ihre Kinder nicht vor allen Gefahren und Risiken abschirmen. Dennoch sollte man genau auf diese Situation bestens vorbereitet sein.

Eltern können ihre Kinder nicht vor allen Gefahren und Risiken abschirmen. Dennoch sollte man genau auf diese Situation bestens vorbereitet sein.

Eltern zu werden bringt einiges an Aufregung mit sich. Es ist nicht nur die völlig neue Lebenssituation. Es ist auch das Bewusstsein, von nun an Verantwortung für sein Kind zu tragen. Selbstverständlich will man alles tun, um diesem noch schutzbedürftigen kleinen Menschen eine unbeschwerte Zukunft zu ermöglichen. Doch Eltern können ihre Kinder nicht vor allen Gefahren und Risiken abschirmen. Auch wenn man sich gar nicht vorstellen mag, wie es weitergeht, wenn dem Kind doch einmal etwas passiert, sollte man sich darüber Gedanken machen, um genau auf diese Situation bestens vorbereitet zu sein.

Absicherung für den Ernstfall

Eine Versicherung kann Sie weder vor dem Unglücksfall schützen noch die darauf folgenden emotionalen Belastungen mildern. Mit einer guten Versicherung können Sie aber zumindest die finanziellen Risiken begrenzen und die Rahmenbedingungen verbessern, damit Ihr Kind im Ernstfall bestmöglich versorgt und unterstützt werden kann. Die gesetzlichen Versicherungen sorgen dafür, dass die medizinische Grundversorgung gewährleistet ist, bei Unfällen und sehr schweren Erkrankungen gibt es jedoch Lücken, so dass Zusatzversicherungen sinnvoll werden.

Unfallversicherung für Kinder

Viele Eltern wissen nicht, dass die gesetzliche Unfallversicherung kleine Kinder nur unzureichend absichert. Zwar sind sie bei der Tagesmutter, im Kindergarten oder in der Schule und auf dem Weg dorthin gesetzlich unfallversichert, nicht jedoch, wenn etwas in der Freizeit oder zu Hause passiert. Zudem übernimmt die gesetzliche Versicherung im Regelfall nur die Kosten für die medizinisch notwendige Behandlung. Mitunter entstehen aber Kosten, z. B. durch Pflege- und Betreuungsmaßnahmen, die nicht immer ohne weiteres und in voller Höhe getragen werden.

Auch für den – Gott sei Dank – sehr seltenen Fall, dass kleine Kinder durch einen Unfall dauerhafte Gesundheitsschäden davontragen, ist es sinnvoll, eine private Zusatzversicherung abzuschließen, die z. B. eine monatliche Invaliditätsrente garantiert, da die gesetzliche Unfallversicherung nur geringe Renten zahlt, mit denen sich kaum der Unterhalt eines Kindes bestreiten lässt.

Invaliditätsrente im Krankheitsfall

  • Versicherungsschutz für Kinder bedeutet auch, dass die Eltern Vorsorge treffen, falls ihnen selbst etwas zustößt. Sinnvoll ist eine Risikolebensversicherung und möglicherweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ebenfalls selten bei Kindern, aber nicht auszuschließen sind sehr schwere Erkrankungen, die zu starken und dauerhaften Beeinträchtigungen oder Behinderungen führen. Auch hier reichen die Leistungen aus den gesetzlichen Krankenversicherungen häufig nicht aus. Eine Kinderinvaliditätsrente sichert z. B. durch eine Einmalzahlung oder monatliche Rente die Versorgung des Kindes.

Bevor Sie für Ihr Kind eine Versicherung abschließen, holen Sie sich von den verschiedenen Anbietern genaue Informationen ein. Einige Versicherungen bieten spezielle Versicherungspakete für Kinder an, beispielsweise eine Unfallversicherung, gekoppelt mit einer Invaliditätsrente oder privaten Krankenzusatzversicherung. Hier lohnt sich ein Vergleich der Leistungskataloge.